Die Größe der Photovoltaikanlage sollte anhand des Stromverbrauchs im Haushalt bemessen werden.
Eine pauschale Antwort kann zur Größe der PV-Anlage allerdings nicht gegeben werden. Hierzu ist eine Beratung vor Ort notwendig. Im Allgemeinen sollten Faktoren wie beispielsweise eine evtl. spätere Nachrüstung eines Elektromobils sowie eines Solarstromspeichers berücksichtigt werden.
Auch wenn nur eine kleine Dachfläche zur Verfügung stehen sollte, können heutzutage Hochleistungsmodule für eine PV-Anlage genutzt werden. Kommen Sie auf uns zu und vereinbaren Sie einen Beratungstermin. Gerne Beraten wir Sie individuell.
Prinzipiell sind nahezu alle Dächer für eine Installation einer Photovoltaikanlage geeignet. Lediglich die Statik des Daches, bezüglich der zusätzlichen Belastung durch die PV-Anlange muss bauseitig geprüft werden.
Hat man früher bei einer Volleinspeisung von einer Südausrichtung von optimaler Ausrichtung gesprochen, sind Ost-West Ausrichtungen heutzutage interessant geworden. Dadurch, dass der Strom möglichst selbst genutzt werden sollte und nicht mehr komplett eingespeist wird, stehen mehr Sonnenstunden bei Ost- und West-Ausrichtung zur Verfügung.
Inzwischen beträgt die Einspeisevergütung nur noch wenige Cent, so dass eine Volleinspeisung der erzeugten Energie in den meisten Fällen nicht mehr wirtschaftlich ist.
Deshalb ist es zwingend notwendig den selbst erzeugten Strom durch eine Photovoltaikanlage direkt im Haushalt zu nutzen und somit nur den nicht benötigte Energieüberschuss an den Energieversorger zu verkaufen.
Die Einspeisevergütung beträgt im Januar 2019 für Anlagen < 10 kWp aktuell 11,47 Cent.
Von einer weiteren Senkung ist auszugehen.
Der erste Schritt den Eigenverbrauch zu erhöhen, ist das Verbrauchsverhalten zu ändern. Konnte man ohne PV-Anlage den Strom nutzen wann Sie wollten, sollte man mit einer PV-Anlage die großen Verbraucher (z.B. Waschmaschine, Trockner) tagsüber und nicht abends einschalten. So wird die Sonnenenergie Ihrer PV-Anlage direkt genutzt und es muss kein teurer Strom vom Energieversorger zugekauft werden.
Eine weitere Möglichkeit ist das gezielte Einschalten von Verbrauchern. Mittels programmierten Funksteckdosen können Verbraucher zur gewünschten Zeit im Haushalt angesteuert werden. Hierzu zählen Verbraucher wie Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine, sowie Warmwasser-Wärmepumpe. Somit kann der selbst erzeugte Strom in der Zeit genutzt werden während Sie auf Arbeit bzw. nicht zu Hause sind.
Durch die Speicherung der Sonnenenergie in einen Solarstromspeicher kann zusätzlich der Eigenverbrauch erhöht werden.
Für eine individuelle Beratung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Eigenverbrauch bedeutet, dass der selbst erzeugte Strom durch die Photovoltaikanlage direkt im Haushalt genutzt wird und nicht an den Energieversorger verkauft wird.
Autarkie ist die Unabhängigkeit vom Energieversorger. Das bedeutet, wie viel selbsterzeugter Strom direkt genutzt wurde, ohne den Zuschuss gekaufter Energie vom Energieversorger zu beziehen.
Selbst erzeugter Strom kann heute bereits wirtschaftlich gespeichert und wieder bereitgestellt werden, wenn dieser z.B. bei Dunkelheit oder Tagesspitzen benötigt wird.
Der heutige Stand der Technik sieht strenge Sicherheitsvorschriften für den Hersteller vor. In unserem Produktportfolio stehen Ihnen deshalb nur die von uns als sicher erachteten Hersteller im Angebot zur Verfügung. Die Sicherheit bei Batterien steht für uns als hohe Priorität, deshalb sind alle unserer Servicetechniker bei Sicherheits- und Zertifizierungsschulung beim Hersteller geschult worden um Ihnen kompetent vor Ort zur Verfügung zu stehen.
Bei den Solarstromspeichern hat sich die Technologie von Li-Ionen-Akkus durchgesetzt. Der Li-Ion Akku ist eine langlebige und sichere Speicherungsart und es kann mit einer Lebenserwartung von ca. 20 Jahren gerechnet werden.
Des Weiteren ist die Entladetiefe zu berücksichtigen, Sie beträgt bei den Li-Ionen Akkus bis zu 90%.
Die Speicherkapazität beim üblichen Solarstromspeicher für einen Haushalt beträgt ca. 3 - 10 kWh. Selbstverständlich sind auch größere Speicher möglich. Gerne Beraten wir Sie hierzu individuell.
Ja, ein Solarstromspeicher ist jederzeit nachrüstbar.
Aktuell gibt es eine Förderung netzdienlicher Photovoltaik-Batteriespeicher der L-Bank in Baden Württemberg.
Detaillierte Informationen zum Förderprogramm erhalten Sie unter www.l-bank.de/pv-speicher
Mit einer PV-Anlage machen Sie sich durch den Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms unabhängiger von steigenden Strompreisen. Desweiteren tragen Sie einen maßgeblichen Beitrag zur Energiewende und die Reduzierung des CO2 Ausstoßes bei.
Bis zu einer Anlagengröße von <10 kWp wird vom Energieversorger lediglich ein Zweirichtungszähler anstelle des bisherigen Stromzählers eingebaut. Ein zusätzlicher Energiezähler wird von uns für die Erfassung von Bezugsstrom und Verbrauch installiert. Somit ist es möglich die gesamten Energieflüsse im Haushalt über ein Internetportal nachzuvollziehen. Des Weiteren werden Sicherungen für den Wechselrichter im Zählerschrank verbaut.
Ab einer Anlagengröße von > 10kWp ist ein weiterer Zähler vom Energieversorger für den erzeugten Strom notwendig.
Bezüglich der Abwicklung beim Energieversorger brauchen Sie sich um nichts zu kümmern. Wir übernehmen die komplette Abwicklung, stellen die notwendigen Anträge und beantragen Ihren Zähler beim Energieversorger für Sie.
Nein, falls eine installierte Anlage demontiert werden sollte, könnte sie sogar im Hausmüll entsorgt werden und die elektronischen und mechanischen Bestandteile über den Elektronikschrott bzw. Metallschrott. Verfahren zum Recycling von Solarzellen wurden entwickelt. Im Falle der Siliziummodule gelingt es sogar, die Solarzellen wieder aufzuarbeiten. Auch bei den Dünnschichtsolarzellen wird wegen der wertvollen Rohstoffe (z.B. Indium) an Recyclingverfahren gearbeitet. In der Zukunft werden wahrscheinlich Rücknahme- und Sammelsysteme die zwar unbedenkliche, aber ökologisch nicht erstrebenswerte Deponierung vermeiden.
Die Energierücklaufzeit einer PV-Anlage ist die Zeit, die erforderlich ist, um über die Energieernte der Anlage die für die Herstellung aufgewendete Energie wieder zurück zu gewinnen.
Für Dünnschichtsolarmodule sind diese Zeiten deutlich geringer. Es werden in Großserien zwischen 1 und 2 Jahren erwartet, möglicherweise sogar unter einem Jahr.
1KWp-Anlage
- Flächenbedarf 5m²
- Stromerzeugung pro Jahr: 900KWh
- Vermeidung von 650Kg CO2 Emission pro Jahr.
Beispiele zum Vergleich:
Die CO2 Emission eines Kurzstreckenfluges von Frankfurt nach München beträgt 70 kg pro Person. Ein Hektar Buchenwald bindet pro Jahr durchschnittlich etwa 816 kg CO2.
Sturm und Hagel beschädigen das PV-Modul bei fachgerechter Aufstellung nicht. Die Lebensdauer wird mit mehr als 30 Jahren angegeben (die Hersteller von Silizium- Modulen gewähren Garantiezeiten bis zu 25 Jahren).
Wp bedeutet Watt peak (Spitzenleistung). Zur Vergleichbarkeit der Moduldaten von unterschiedlichen Herstellern, werden alle Module bei Standard Testbedingungen vermessen. Das bedeutet, dass ein Modul mit 100 Wp bei 25°C Zellentemperatur und 1000 W/m2 Lichteinfall d.h. senkrechtem Einfall im Hochsommer bei klaren Himmel eine Ausgangsleistung im idealen Arbeitspunkt von 100 Watt besitzt. In der Praxis reduziert sich diese Leistung je nach Witterungsbedingungen entsprechend.
Bei der Gemeinde müssen Sie keinen Gewerbeschein beantragen. Es entstehen Ihnen dadurch auch keine zusätzlichen Kosten. Lediglich beim Finanzamt müssen Sie einen Fragebogen ausfüllen.
Die laufenden Kosten sind gering und betragen jährlich etwa 0,3 bis 1,0% der Investitionssumme. Die Kosten werden bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung berücksichtigt.
Ein Darlehen können Sie am besten bei Ihrer Hausbank beantragen. Viele Banken haben momentan schon interessante eigene Finanzierungsmodelle.
Die Nettopreise variieren momentan zwischen 1.100 €/kWp und 2.000 €/kWp. Der Preis hängt stark von der Leistungsfähigkeit der Systemkomponenten, dem Aufbau und der Größe der Anlage ab.
PV-Anlagen sind zwar sehr zuverlässig, aber gegen Schäden durch Hagel, Sturm und Feuer hilft die beste Technik nicht. Es ist daher ratsam die Anlage bei der Gebäudebrandversicherung gegen Elementarschäden abzusichern.
Wer zusätzlich seine Anlage gegen Vandalismus, Diebstahl, Ertragsausfälle absichern möchte, sollte eine spezielle Photovoltaikversicherung wählen.
Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energie (EEG) hat das Ziel im Interesse des Klima- und Umweltschutzes eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen und den Beitrag Erneuerbarer Energien an der Stromversorgung deutlich zu erhöhen.
Wer eine Solarstromanlage betreibt und gemäß dem EEG ins Stromnetz einspeist, ist Unternehmer und kann die Investitionskosten abschreiben und die Mehrwertsteuer vom Finanzamt zurückholen.
- Ausrichtung der Module (Azimut und Neigungswinkel)
- Globalstrahlung, Sonnenscheindauer, geografischer Standort
- Gesamtwirkungsgrad der Anlage (Abhängig von den qualitativ hochwertigen Systemkomponenten)
- Verschattung der Module